Ein Haus voller Freundschaft

In der ersten Geschichte geht es um das Kindergartenkind Sascha, der sich nicht zu sprechen traut, weil er stottert und die Wörter nicht rausbekommt. Doch als er eine unglaubliche Obstkiste zum Spielen bekommen kann, überwindet er seine Angst und Ein Haus voller Freundschaft spricht. Denn er muss "Saschas Schachtel" sagen, damit er diese tolle Kiste behalten darf. Und da merkt er, dass er es schaffen kann. In der nächsten Geschichte muss Mo erkennen, dass sie keinen Hamster zum Geburtstag bekommt. Dafür darf sie eine Woche bei Oma im Schrebergarten schlafen. Nach anfänglicher Enttäuschung findet sie dort eine kleine Maus, mit der sie sich anfreundet. In einer weiteren Geschichte muss Bibi entscheiden, mit welchem ihrer drei Brüder sie sich ein Zimmer teilen will. Denn es gibt nur zwei Kinderzimmer. So macht Bibi ein Casting und stellt ihren kleinen Brüdern verschiedene Aufgaben. Doch die lösen sie so gut, dass es Bibi überrascht und es nur eine Lösung gibt: ein gemeinsames Schlafzimmer zu viert und ein Spielezimmer. – In den verschiedensten Geschichten um die Bewohner eines Mehrfamilienhauses haben die Kinder dort mit ganz alltäglichen Problemen und Gefühlen zu kämpfen. Das Vorlesebuch bietet viel Gelegenheit zum Reden, Erzählen und Lachen. Bunte Illustrationen runden das Buch ab und geben das Gelesene wieder. Sehr empfehlenswert.

Veronika Remmele

Veronika Remmele

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Ein Haus voller Freundschaft

Ein Haus voller Freundschaft

Lena Havek ; mit Bildern von Tessa Rath
Carlsen (2025)

116 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.

MedienNr.: 621040
ISBN 978-3-551-52220-7
9783551522207
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KE
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