Erfinderkinder

Neon erfindet gerne Sachen. Da sie ein Mädchen ist, nennt sie sich jedoch nicht ERfinderin, sondern SIEfinderin. Auch ihr knapp einjähriger Bruder hilft schon fleißig mit, obwohl der noch gar nicht richtig sprechen, dafür aber schon komplizierte Erfinderkinder Rechnungen lösen und wissenschaftliche Bücher lesen kann. In jedem Kapitel haben die Geschwister ein Problem, das sie mit Hilfe einer verrückten Erfindung lösen. Für ein aufgeräumtes Zimmer bauen sie einen Roboter – der es mit dem Aufräumen dann etwas zu genau nimmt. Als sie sich nicht für ein Haustier entscheiden können, hilft dieser Roboter ihnen dabei, eine Hutze – halb Hund, halb Katze – zu erschaffen, und als Mama in Ruhe lesen will, ist ein Lärmstaubsauger die fast perfekte Lösung. Dass bei ihren Erfindungen nicht immer alles glatt läuft, ist klar. Doch die beiden hochintelligenten Kinder erfinden dann einfach etwas Neues. Es geht also sehr turbulent zu in dieser besonderen Familie und jedes der sechs Kapitel verspricht noch turbulenter zu werden. Die kunterbunten, witzigen Illustrationen passen perfekt zu dieser Geschichte und wer genau hinschaut, entdeckt die ein oder andere Figur aus anderen Büchern des Autors. – Bestsellerautor Marc-Uwe Kling schafft es in diesem äußerst humorvollen Kinderbuch, ganz alltägliche Kinderthemen so zu verpacken, dass die Kinder ganz nebenbei mit wissenschaftlichen Begriffen in Berührung kommen. Für Kinder ist vor allem die Handlung lustig, für die Erwachsenen versteckt sich so mancher Wortwitz, so dass Groß und Klein hier bestens und fantasievoll unterhalten werden.

Ulla Hittmeyer

Ulla Hittmeyer

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Erfinderkinder

Erfinderkinder

Marc-Uwe Kling, Jan Cronauer ; mit Bildern von Monströös
Carlsen (2025)

Neon und Bor
151 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.

MedienNr.: 621005
ISBN 978-3-551-52280-1
9783551522801
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 7
Systematik: K
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