Dumme Ideen für einen guten Sommer
Weder Edith noch ihre Cousine Rae verbringen freiwillig ihre Sommerferien in dem geerbten Haus ihrer verstorbenen Großmutter. Doch die Eltern der beiden müssen das Haus renovieren, und so beginnen die sehr unterschiedlichen Mädchen damit, einander
und ihre Großmutter kennenzulernen. Edith galt bisher als langweilige Spaßbremse, Rae ist in der Schule und in den sozialen Medien beliebt und erfolgreich. Krampfhaft bemüht sich Edith um die Anerkennung Raes, indem sie ihr nacheifert und versucht, Spannendes zu erleben. Doch dann brechen alle Fassaden der Coolness zusammen. Zum Vorschein kommen zwei Mädchen am Rand der Pubertät, die am liebenswertesten sind, wenn sie sich authentisch geben. - Leicht zu lesen, mit liebenswert ungewöhnlichen Protagonisten, kann dieses Buch vor allem jungen Mädchen empfohlen werden, die gerade selbst ihren Platz in der Gesellschaft suchen.
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Dumme Ideen für einen guten Sommer
Kiera Stewart
Carlsen (2019)
285 S. : Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11