Bite the bride
Die aufmüpfige Katherine kämpft im England des 20. Jh. eisern für die Gleichstellung von Menschen und insbesondere Frauen. Als sie dabei eines Tages zu weit geht, findet sie sich plötzlich in einer Zwangsehe mit dem berüchtigten Vampir Ethan Hawthorne
wieder. Für beide steht fest, dass sie ihre Probleme schnellstmöglich lösen müssen, um eine Scheidung zu ermöglichen, selbst wenn sie dafür zusammenarbeiten müssen. – Unterhaltsam spinnt die Autorin hier eine historische Erzählung mit einer Protagonistin, die ihrer Zeit um einiges voraus ist und dadurch immer wieder aneckt. Die Handlung ist durchgehend spannend und auch die übernatürlichen Elemente sind originell umgesetzt. Auch die Anziehung zwischen Katherine und Ethan ist auf fast jeder Seite spürbar, besonders dann, wenn er sie abendlich beißen muss, um ihr Leben zu retten. Einziger Kritikpunkt sind die Wortwiederholungen, die an einigen Stellen in der Geschichte zu finden sind, dem Leseerlebnis aber keinen wesentlichen Abbruch tun. So entsteht eine kurzweilige Mischung aus Fantasyroman und New Adult-Geschichte, die sich für junge Erwachsene empfehlen lässt.
Agnes Schmidtner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Bite the bride
Penny Juniper
COVE (2025)
Darkthorn Archives ; [1]
584 Seiten
kt.