Schisser und ich
Jakob hat vor sehr vielen Dingen Angst und sorgt sich um alles Mögliche. Er hat eine Angststörung. Daher hat seine Psychologin seinen Eltern zu einem Umzug in ein ruhigeres Umfeld geraten. So zieht die Familie aus der Stadt an den Stadtrand ins neu
gebaute Feuerviertel, wo früher eine Feuerwache war. Sein Kuschelhase Schisser ist immer dabei und hilft Jakob, für den der Umzug sehr angsteinflößend ist. Alles ist neu, er kennt niemanden und außerdem will er vor den neuen Nachbarn nicht als Spinner dastehen, wenn er mal wieder von seiner Angst überrollt wird. Als er die coole Kinderbande in seinem neuen Viertel kennenlernt, soll er eine Mutprobe machen und erleidet dabei einen Panikanfall. Doch die Kinder wollen trotzdem mit ihm befreundet sein und planen mit Jakob gemeinsam, eine Hühnerschar aus einem nahegelegenen Schrebergarten zu retten. Jakob soll Wache halten. Als die Situation brenzlig für die anderen wird, wächst Jakob über sich hinaus und wird zum mutigsten Kind im ganzen Viertel. Die geretteten Hühner landen erst einmal im Probenraum von Jakobs Papa. Statt Hausarrest für diese Aktion helfen alle aus dem Viertel zusammen und bauen einen Hühnerstall für die geretteten Hühner. Denn so verschieden die Menschen in dem Viertel auch sind, sie wachsen doch schnell zu einer wunderbaren Gemeinschaft zusammen. – Eine Mut machende Geschichte für alle, die selbst mit Ängsten zu kämpfen haben und Ideen und Vorbilder brauchen, von denen sie lernen können, mit ihren Ängsten umzugehen. Weitere Bände sind in Vorbereitung.
Ulla Hittmeyer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Schisser und ich
Frank Schmeißer ; mit Bildern von Melanie Garanin
Carlsen (2025)
187 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8