Die Peanuts in Schottland
Um seine Brieffreundin treffen zu können, in die er heimlich verliebt ist, beschließt Charlie Brown, zu einem Musikfestival nach Schottland zu reisen. Zur Finanzierung organisiert er mit seinen Freunden ein Kinderfest. Doch als er mit der Gruppe
den Zielflughafen erreicht, muss Charlie erfahren, dass seine Kontaktperson selbst auf Reisen gegangen ist. Glücklicherweise präsentiert ihnen das Mädchen Nell als neue Gastgeberin zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Im Gegensatz zu den weiteren „Peanuts“-Bänden bei Carlsen handelt es sich bei dem Schottland-Abenteuer um eine Erstveröffentlichung. Der längere Teil basiert auf einem nicht realisierten Drehbuch von Erfinder Charles Schulz und Regisseur Bill Mendez. Wie im Japan-Band (BP/mp 25/79) verknüpft die eher dünne Handlung Informationen zu Land und Leuten mit den vertrauten Missgeschicken und internen Querelen. Das Ungeheuer von Loch Ness taucht allerdings nur verkaufsfördernd auf dem Cover auf. Die lange Geschichte um Freundschaft und Bewährung wird durch kürzere, amüsante Stories um Schmusedecken, Charlie als Friseur oder Hunde-/Katzenkonflikte sowie fünf Schulz-Sonntagsseiten ergänzt. Für alle Bestände geeignet.
Gregor Ries
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Peanuts in Schottland
by Schulz ; Text: Jason Cooper ; Zeichnungen: Robert Pope ; aus dem Englischen von Matthias Wieland
Carlsen Comics (2025)
Peanuts für Kids - Neue Abenteuer ; [4]
141 Seiten : farbig
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 7