Felis Geheimnis
Die 17-jährige Felis wandert nach Kitty City aus. Sie hat ein peinliches Problem, denn sie kann die Pfotenschrift weder lesen noch schreiben. Das zwingt sie dazu, einfachste Arbeiten anzunehmen. Auch mit den Katzen kann sie nicht in Kontakt treten,
um ihr Geheimnis nicht zu verraten. Dieses einsame Leben wird davon überschattet, dass einige Katzen auf gemeine Weise ihre Schwäche ausnutzen wollen. Ihre Vermieterin Frau Fluff unterstützt sie und der schüchterne Katzenjunge Schnucki, der gerade Lesen lernt, hilft ihr beim Lesenlernen. Der Job in Herrn Puschels Nudelküche gibt ihr schließlich die Kraft, in der großen Stadt zu bleiben. Eine niedliche Geschichte, die die Nachteile des Analphabetismus deutlich macht. Die farbigen Illustrationen sind ansprechend, die unterschiedlichen Katzenrassen werden differenziert dargestellt, sind jedoch so menschlich, dass ihre Emotionen deutlich werden. Für kleine Katzenfans sicher interessant.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Felis Geheimnis
Inga Steinmetz
Carlsen (2024)
134 Seiten : farbig
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8