Tage des Bösen
Constantine Niemand arbeitet für einen Sicherheitsdienst in Johannesburg und soll die Frau des englischen Geschäftsmann Brett Shawn sicher nach Hause bringen. Aber der Auftrag endet in einem Desaster - und weil er die Videokassette aus Shawns Aktenkoffer
mitgehen lässt, ist er selbst seines Lebens nicht mehr sicher. Als er der Enthüllungsjournalistin Caroline Wishart den Film anbietet, der ein Massaker in Afrika zeigt, landet er auf der Abschussliste von Militärs, Geheimdiensten und einer Gruppe von Pharmaunternehmen. Unterdessen ist John Anselm, ehemaliger Kriegsberichterstatter und Überlebender einer monatelangen Geiselhaft im Libanon, damit beschäftigt, Informationen über Personen und Geldgeschäfte zu beschaffen. Er arbeitet für eine weltweit operierende Agentur, die sich häufig am Rande der Legalität bewegt, und wird in die Suche nach Niemand verwickelt. Als er intensiver nachforscht, als gewünscht, entgeht er nur knapp einem Mordanschlag. - Ein überzeugender Thriller mit einem weit gefächerten Szenario und ausgesprochen gut dargestellten Charakteren. Für alle Bestände. (Übers.: Sigrun Zühlke)
Jutta Weber
rezensiert für den Borromäusverein.
Tage des Bösen
Peter Temple
C. Bertelsmann (2012)
430 S.
kt.