Ein Lied, so süß und dunkel

Gegensätzlicher könnten die beiden Freundinnen, die Protagonistinnen in dieser Geschichte um bedingungslose Liebe und Beständigkeit, nicht sein. Aurora, die schöne Blonde, bezaubernd bis flatterhaft, und die namenlose Ich-Erzählerin, beständig Ein Lied, so süß und dunkel und düster. Das Leben der beiden Freundinnen aus Kindheitstagen besteht aus Partys, Drogen und vordergründigem Vergnügen, bis der geheimnisvolle Gitarrenspieler Jack die Mädchen gleichsam bezaubert. Dieser entscheidet sich für die Ich-Erzählerin, die das erste Mal richtig verliebt ist und auf Wolke 7 schwebt. Doch immer mehr Zweifel schleichen sich ein: Möchte Jack nicht doch lieber mit der engelsgleichen Aurora zusammen sein? Und die Befürchtungen scheinen wahr zu werden, als Jack ein gutes Angebot aus der Musikbranche annimmt, nach Los Angeles geht und Aurora kurze Zeit später dem mysteriösen Musikproduzenten folgt. Doch ihre Freundin ist hartnäckig und lässt nichts unversucht, Aurora aus dem Drogensumpf zu befreien und Jack zurückzugewinnen.- Klischeehafte Erzählung mit oberflächlichen Charakteren - zu viel schwarz und weiß - mit wenig Tiefgang, die zum Schluss mehr und mehr ins Mystische abdriftet. Nicht zwingend einstellbar. (Übers.: Anja Galic)

Karin Steinfeld-Bartelt

Karin Steinfeld-Bartelt

rezensiert für den Borromäusverein.

Ein Lied, so süß und dunkel

Ein Lied, so süß und dunkel

Sarah McCarry
cbt (2015)

317 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 580952
ISBN 978-3-570-16299-6
9783570162996
ca. 16,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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