Ein Reich aus Silber und Magie
Das Setting diese Genres ist bekannt und hat sich mit überbordender Cover- und Buchschnittgestaltung einen Markt bei jungen Leser:innen erobert, sehr zur Freude der Verlage. Im vorliegenden ersten Band beschreibt die Autorin selbst auf ihrer Homepage
die Mischung: „High Fantasy, geheime Magie, charmanter Dieb, orientalische Vibes in mittelalterlichem Setting“. Das Heldengespann sind in diesem Fall der im ganzen Land berüchtigte Dieb Ilya, der einer angesehenen Familie entstammt, und die zarte, geheimnisvolle Leianna, die über besondere magische Kräfte verfügt. Beide werden von Kopfgeldjägern gefangen genommen, und als ihnen die gemeinsame Flucht gelingt, beginnen die dramatischen Abenteuer, denn sie müssen ein Land, das von Dämonenkriegern und Gewalt beherrscht wird, durchqueren. Ziel des Weges ist bei Ilya die Rettung und Befreiung seines Vaterlandes gegen die böse Unterdrückung. Wird er in der resignierten Leianna eine Verbündete finden, die ihre Kräfte zum Wohle seines Volkes einsetzen wird? – Sprachlich und inhaltlich „einfache Kost“ mit schwachen Charakteren, die nicht auf ganzer Länge überzeugen können, aber als schnelles Lesefutter möglich. Nur bedingt empfohlen.
Karin Steinfeld-Bartelt
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein Reich aus Silber und Magie
Amelia Cadan
cbj (2024)
Everlasting fate ; [1]
381 Seiten
kt.