Nur einen Sternenhimmel entfernt
Ich-Erzählerin Caitlyn Carson ist 13 und lebt mit ihrer Mutter Lois Houseman und ihrem Stiefvater Sam in Melbourne. Vor sieben Jahren haben sich ihre Eltern getrennt. Ihren Vater besucht Cate alle zwei Wochen und erlebt mit ihm magische Wochenenden,
denn ihr Dad versteht es, für sie jedes Mal ein kreatives Ereignis zu inszenieren. So tauchen am Strand von St. Kilda beim Sonnenuntergang zwei Jungs mit Gitarre auf, die für Cate ein Liebeslied von John Denver intonieren. – Vielleicht ein bisschen viel angelsächsisches Pathos, doch mit seinen „wunder“-vollen Einfällen befördert er auch Caitlyns Kreativität, immerhin belegt sie bei einem Geschichtenwettbewerb den zweiten Platz. Bei einem anderen Rollenspiel-Wochenende erleiden beide einen schweren Unfall, den sie knapp überleben. Ausgerechnet jetzt soll Cate sich entscheiden, ob sie mit ihrer Mutter nach London zieht, wo Sam ein großartiges Jobangebot bekommen hat, oder lieber bei ihrem Vater bleiben soll … – Der in England geborene, australische Jugendbuchautor Barry Jonsberg wurde mehrfach ausgezeichnet. Seine herzliche und lustige Geschichte ist voller unerwarteter Wendungen und kann gerne allen Büchereien empfohlen werden.
Karin Blank
rezensiert für den Borromäusverein.
Nur einen Sternenhimmel entfernt
Barry Jonsberg ; aus dem Englischen von Alexandra Ernst
cbt (2026)
303 Seiten
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 12