Der Wald der träumenden Geschichten
Wissenschaftler sollen herausfinden, warum auf der ganzen Welt Menschen spurlos verschwinden - doch sie erkennen nicht, dass dieses Verschwinden mit dem plötzlichen Erscheinen eines Babys in einer Buchhandlung in London zusammenhängen muss. Dieses
seltsame Baby wächst bei Adoptiveltern auf, die es Max nennen. Max will unbedingt seine "richtigen" Eltern finden und liest deshalb viele fantastische Geschichten, die er in einem seltsamen Bücherhaus bekommt. Er ist entsetzt, als die Regierungen alle Bücher verbieten, einsammeln und verbrennen lassen, da diese die Ursache des Verschwindens von immer mehr Menschen seien. Max läuft weg und gerät in eine andere Welt mit fantastischen Wesen und dem "Wald des Anfangs", in dem alle Geschichten ihren Ursprung haben. Sie werden von harmlosen Drachen den Drachenjägern erzählt. Auch Max soll ein Drachenjäger werden und so seine eigene Geschichte erfahren. Doch dann werden die Drachen aggressiv, greifen an - und Max muss versuchen, diese alte Welt zu retten. Schließlich findet er die Antwort auf seine Fragen: Wer bin ich? Und woher komme ich? - Eine märchenhafte Geschichte um die Macht der Fantasie und des Lesens, geeignet für größere Bestände, für Kinder ab zehn Jahren und Jugendliche.
Gudrun Eckl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Wald der träumenden Geschichten
Malcolm McNeill
Fischer KJB (2014)
539 S. : Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10