Die Sache mit den verschwundenen Keksen
Mit kindgerechten, wunderbar bunten Zeichnungen und herrlichen Bildeinfällen hat Chris Naylor-Ballesteros seine beiden Helden (vgl. BP/mp 23/330) wieder wunderbar in Szene gesetzt. Das schlaue Füchschen Frank und der liebenswerte Bär Bert lieben
Picknick. Aber trotz perfekter Planung ist ihnen bislang immer etwas in die Quere gekommen. Doch heute wollen sie endlich ein rundum gelungenes Picknick genießen und Bert hat sogar ein Überraschungspaket mitgebracht. Frank ist so neugierig, dass er es kaum aushalten kann, den Picknickplatz zu erreichen und das mitgebrachte Essen auszupacken. Doch Bert möchte erst noch ein "Picknick-macht-müde-Schläfchen" machen, bevor er die Überraschung preisgibt. Das Füchschen hält es nicht mehr aus, er will nur mal kurz reinschauen: die "allerallerallerbesten Karamell-Knusperkekse der Welt"! Frank muss einen Keks probieren, dann noch einen und noch einen..., und plötzlich sind alle Kekse aufgegessen! Frank kann sein Verhalten selbst nicht fassen. Er schämt sich sehr und hat Angst, seinen Freund zu verlieren. Er greift zu einer Notlüge und erzählt Bert, 10 böse Eichhörnchen seien über die Kekse hergefallen. Doch er kann seinen Freund nicht anlügen und gesteht ihm doch die Wahrheit. Bert ist nicht beleidigt und Frank verspricht, das verpatzte Picknick wieder gutzumachen. - Freunden gegenüber muss man immer ehrlich sein und Selbstbeherrschung ist auch eine Tugend, die man lernen muss. Kinder ab 3 Jahren werden diese beiden Freunde lieben und das Bilderbuch immer wieder gerne anschauen.
Margit Pongratz-Luttner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Die Sache mit den verschwundenen Keksen
eine Geschichte von Chris Naylor-Ballesteros ; aus dem Englischen von Hanna Schmitz
Coppenrath (2024)
Frank und Bert
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3