Auf den Spuren der verborgenen Wesen
Die 12-jährige Smeralda Bohm versteht sich als Wissenschaftlerin, genauer als Kryptozoologin, die verborgene magische Wesen erforscht. Sie hat nur wenige soziale Kontakte und gilt in der Schule als verschroben, wird jedoch in ihren Forschungen unterstützt
von dem schwerkranken Nachbarsjungen Kenji Kan, der ihr die notwendige technische Ausrüstung erstellt. Immer wieder entdeckt Smeralda magische Wesen wie die echte Phantomkatze, enttarnt einen gemeinen Waldelf und hält sich ein Werkaninchen, das ihr bei Gefahr zu Hilfe eilt. Eines Tages taucht Kommissaranwärter Juri Konstantin bei ihr auf und bittet sie um Hilfe. Auch er glaubt an magische Wesen und steht vor einem Rätsel um einen versteinert aufgefundenen Mann. Als sich dann auch noch das Geheime Institut für Kryptozoologie mit ihr in Verbindung setzt, beginnt für Smeralda eine Zeit größter Gefahr. In ihrem "Bestiarium" hat Smeralda ihre Erlebnisse und Erkenntnisse aufgezeichnet, wobei sie eine deutliche Warnung an den Anfang stellt: Besitz und Weitergabe ihrer Informationen seien lebensgefährlich. Ergänzt werden ihre Aufzeichnungen durch beeindruckende farbige Zeichnungen von Helge Vogt und "handschriftliche" Anmerkungen von Smeralda. – Der Auftaktband einer neuen Trilogie der Autorin verspricht spannend Unterhaltung und kann allen Büchereien empfohlen werden.
Gabriele Güterbock-Rottkord
rezensiert für den Borromäusverein.
Auf den Spuren der verborgenen Wesen
Anja Fislage ; mit Illustrationen von Helge Vogt
Coppenrath (2026)
Smeralda Bohms Bestiarium ; [1]
346 Seiten : Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11