Büchermorde - Mordsbücher

Bei diesem Buch handelt es sich um einen besonderen Tipp für krimisüchtige Leser/innen. Wer meint, schon jede Ecke der klassischen und aktuellen Krimiliteratur zu kennen, findet hier die Spezialitäten des Genres. Hier werden Spuren gelegt, auf die Büchermorde - Mordsbücher man nicht ohne Weiteres kommt, und Literaturtipps gegeben, die vermutlich nur wenigen bekannt sein dürften. Dieses Buch gehört zu denen, die mancher vielleicht als überflüssig bezeichnen würde und dennoch, wer Freude am Um-die-Ecke-Denken hat, kann hier fündig werden. Es werden Bücherdiebe entlarvt und Personen mit bibliomanen Zügen beschrieben. Es werden Kriminalfälle vorgestellt, bei denen Buchmanuskripte eine Schlüsselrolle spielen. Auch Buchhändler, die zu Detektiven werden - erfährt man - sind gerne genutzte Subjekte in Kriminalromanen. Bücher als Mordwerkzeuge gehören allerdings eher zu den exotischen Kunstgriffen von Krimiautoren. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn die Bibliothek zum Tatort wird. Das Buch zeigt überraschende Zugänge zur Kriminalliteratur auf und so wird schließlich auch über die Lust der Leser/innen am Schrecklichen philosophiert. Die Anmerkungen und Literaturhinweise am Schluss des handlichen Werkes ermöglichen es, Hinweisen weiter nachzugehen. Großen Büchereien mit krimisüchtiger Leserschaft zu empfehlen.

Lioba Speer

Lioba Speer

rezensiert für den Borromäusverein.

Büchermorde - Mordsbücher

Büchermorde - Mordsbücher

Thomas Kniesche
Lambert Schneider (2016)

144 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 587513
ISBN 978-3-650-40160-1
9783650401601
ca. 16,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Li
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