Nur eine Lüge
Eine Schlosshochzeit – bis ins Kleinste geplant, sogar das Wetter spielt mit – der Traum einer jeden Braut. Aber zwei Dinge hat Emily Brandt nicht unter Kontrolle: Ihre Mutter Annika und ihren Bruder Erik. Seit einem Unfall vor acht Jahren ist
Erik querschnittsgelähmt und nach wie vor gibt Annika William Nihlzén – Eriks altem Freund und Emilys zukünftigen Ehemann – die Schuld. Und es kommt, wie es kommen muss. Während der opulenten Feier eskalieren die Spannungen zwischen den Familien und Freunden und nie ausgesprochene Verdächtigungen und Wahrheiten kommen zu Tage. Kurz nach Mitternacht kommt es zu einem folgenschweren Unglück und ein Mensch stirbt. –- Der vorliegende, solide geschriebene Spannungsroman wird abwechselnd aus den Perspektiven der Personen der Familie Brandt erzählt. So weiß der Leser immer ein wenig mehr als die anderen. Die Geschichte ist gut durchdacht und spannend erzählt, die Protagonisten erscheinen glaubwürdig. Lesenswert.
Jutta Weber
rezensiert für den Borromäusverein.
Nur eine Lüge
Malin Stehn ; aus dem Schwedischen von Friederike Buchinger
Scherz (2023)
427 Seiten
kt.