Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei
Als Yeonhwas Oma stirbt, vermacht sie ihr eine kleine Konditorei am Rande von Seoul. Sie einen Monat lang zu führen – und zwar jeden Abend von 22-24 Uhr – ist die Voraussetzung für die Einlösung des Testaments. Yeonhwa ist ratlos, doch als der
erste Gast kommt, entdeckt sie, dass die Konditorei ein spiritueller Ort ist. Wer auch immer kommt, ist auf dem Weg in ein neues Leben nach dem Tod, aber braucht noch etwas, um weitergehen zu können. Wenn Yeonhwa mit dem Gast Kontakt bekommt, enthüllt sich dessen Lebensgeschichte bis zum Tod – und das Gebäck, das darin eine Rolle spielt. Mithilfe eines geheimnisvollen Mitarbeiters ihrer Oma und ihrer bodenständigen Freundin findet sie den richtigen Weg. – Eine warmherzige Mischung aus Geheimnissen, Lebendigkeit, Umgang mit dem Tod und einem Vermächtnis. Allen Beständen sehr empfohlen!
Susanne Körber
rezensiert für den Borromäusverein.
Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei
Lee Onhwa ; aus dem Koreanischen von Alexandra Dickmann
Scherz (2025)
270 Seiten
fest geb.