Die Narben, die uns einen - 1

Kyonosukes Gesicht ist seit einem Unfall entstellt. In der Schule wird er deshalb übelst beschimpft. Mitschüler Kenta ist bei diesen Attacken vorne mit dabei und erpresst den Jungen sogar um Geld. Akira, ein Junge, der sich trans fühlt, wird von Die Narben, die uns einen - 1 seinem Vater regelmäßig verprügelt, weil dieser mit der Geschlechterrolle seines Sohnes nicht klarkommt. Als sich diese beiden Außenseiter zusammentun, sind Kyonokukes Eltern zunächst begeistert, doch als sie von Akiras Transsexualität erfahren, wird Kyonosukes Vater gewalttätig. Die Teenager wollen diesem toxischen Umfeld entfliehen und laufen weg. Überraschenderweise unterstützt Kenta die Ausreißer und alles scheint gut, als die beiden in einem scheinbar verlassenen Haus unterkommen. Ein etwas zwielichtiges Paar jedoch bewohnt dieses und hilft den Jugendlichen weiter. Dieser Auftakt einer Reihe über benachteiligte jugendliche Außenseiter überzeugt durch die empathische Darstellung der Problematik. Das Cover in zarten Pastelltönen motiviert zum Lesen. Die Gewalt, die den Jugendlichen widerfährt, wird nur in knappen Szenen dargestellt, die misshandelten Gesichter angedeutet.

Ursula Reich

Ursula Reich

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Narben, die uns einen - 1

Die Narben, die uns einen - 1

Brandon Arias ; aus dem Französischen von Monja Reichert
Splitter Manga (2025)

Die Narben, die uns einen ; 1
191 Seiten : teilweise farbig
kt.

MedienNr.: 622272
ISBN 978-3-689-50311-6
9783689503116
ca. 12,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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