Kleiner Inuit und der weise Elch
Schon lange möchte Kleiner Inuit wissen, ob er eines Tages ein großer Jäger sein wird, und was am anderen Ende des großen eisigen Sees liegt. Weil er auf die Antworten nicht länger warten will, fragt er eines Tages den Hasen, ob er was gehört
habe. Der weiß zwar nichts, schickt ihn aber weiter zum Fuchs mit der Spürnase. Der verweist ihn an die Schneeeule, die schickt ihn weiter zum Walross, und das empfiehlt ihm den Wal. Der kann endlich helfen und bringt ihn auf eine Insel mitten im eisigen See zum weisen Elch, der ihm die Schatten der Zukunft zeigt: viele verschiedene Möglichkeiten gibt es für Kleiner Inuit, was er in der Zukunft werden kann, ein großer Jäger oder Fischer oder Entdecker. Er kann den Weg selbst bestimmen. - Maurizio Quarello setzt in seinen Bildern die hoffnungsvolle Geschichte stimmungsvoll um: der Schatten von Kleiner Inuit als Fragezeichen, Schnabel und Augen der Schneeeule tauchen aus dem weißen Hintergrund auf, Walross und Blauwal brauchen große Doppelseiten, und ein kleiner Husky ist immer mit dabei. Gern empfohlen.
Gudrun Eckl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Kleiner Inuit und der weise Elch
Davide Cali und Maurizio A.C. Quarello
Atlantis (2013)
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5