Ein Löwe setzt Grenzen
Als Theo Löwe im Kindergarten wütend wird und im Streit statt Nein zu sagen einen Freund schubst, erklärt Erzieher Mukki den Kindern, dass jeder Mensch Grenzen hat und sagen darf, wenn diese überschritten werden. Theo übt gleich und brüllt laut
Stopp. Das ist lustig. Am Nachmittag bekommt Theo Besuch von seiner Oma, die Kuchen mitgebracht hat und ihn in den Arm nimmt und mit Küsschen überhäuft. Doch Theo ist heute nicht in der Stimmung für Küsschen. Er will Oma aber auch nicht verletzten, denn er mag sie wirklich gerne. Erst als er ganz laut Stopp sagt, hören ihm die Erwachsenen zu und Theo erklärt, dass er heute keine Küsschen haben möchte. Die farbenfrohen Illustrationen ergänzen den Text nicht nur passend, sondern bieten noch die Gelegenheit zum Entdecken. Eine einfühlsame Geschichte, die Kinder darin bestärkt, ihre eigenen Grenzen klar zu aufzuzeigen, egal ob im Kindergarten mit Freunden oder zuhause. Hier wird auf sehr kindgerechte Weise aus der Lebenswelt der Kinder heraus ein wichtiges Thema behandelt, das Kinder stark macht.
Ulla Hittmeyer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Ein Löwe setzt Grenzen
Valentina Brüning, Fee Krämer ; mit Illustrationen von Nadine Y. Resch
magellan (2026)
Theo
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4