Ab in die Pampa

Kaum ist der zehnjährige Bruno auf dem Bauernhof angekommen, tritt er nichts ahnend in eine alte Güllegrube. Als stinkendes Schlammungeheuer beobachten ihn einige Kinder aus der Nachbarschaft. Daraus entwickelt sich eine Wette, eine Mutprobe; die Ab in die Pampa Aufgabe für Bruno und die Kinder der Hofgemeinschaft ist es, einen Fußball von einer Art missgelauntem Einsiedler zurückzuholen. Die Kinder vom Hof schaffen tatsächlich den Kontakt und erfahren, dass der Mann der Onkel der Nachbarn ist, der früher auf dem Hof, wo jetzt Bruno wohnt, gelebt hat. Dann bricht ein Brand aus und vernichtet die Hütte. Die Hofgemeinschaft beschließt, dass der alte Hofbewohner dort wieder einziehen kann. – Die kurze Geschichte verknüpft das Problem, Anschluss am neuen Ort zu finden, mit der Problematik des Höfesterbens bzw. der Übernahme durch Zuziehende. Vielleicht ein wenig zu viel für Grundschulkinder. Dafür dürften sich zumindest die "Landeier" unter den Lesenden über Brunos Nichtwissen amüsieren.

Pauline Lindner

Pauline Lindner

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Ab in die Pampa

Ab in die Pampa

Valentina Brüning ; mit Bildern von Maja Bohn
Tulipan Verlag (2024)

112 Seiten : Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 620053
ISBN 978-3-86429-619-2
9783864296192
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Systematik: K
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