Zitronensaft und Ziegenköttel
Beim Tapetenentfernen in Burghards Wohnung entdecken die Freunde Ellis, Gustav und Bruno – die Bulettenbande – auf der Rückseite einer Tapete eine Schatzkarte. Sofort sind sie Feuer und Flamme und machen sich mit ihren Fahrrädern auf die Schatzsuche.
Auf ihrem Weg helfen sie einer verunglückten Gleitschirmfliegerin, die ihnen einen nützlichen Hinweis gibt. Und Jonas, der Imker, hilft sogar, als Brunos Reifen ein Loch hat. Zufällig treffen ihre Erzfeinde Mike, Julius, Kobi und Nihat ein und sie sind die Schatzkarte los. Jonas gibt ihnen, dank seiner Überwachungskamera eine Kopie der Karte und einen Tipp für eine Abkürzung. Das hilft ihnen, zuerst dort zu sein, aber sie sind nicht schnell genug wieder weg. Nach einigem Hin und Her raufen sich die beiden Gruppen zusammen und suchen gemeinsam nach dem Schatz. Unterwegs müssen sie allerdings noch einige Abenteuer bestehen. Die unerwartete Gemeinschaft der beiden Banden, die nun „Freund-Feinde“ sind, weckt ungeahnte Kräfte. Sie erleben, dass es einfacher und lustiger ist, etwas gemeinsam zu machen, als nur gegeneinander zu sein. – Es ist schön zu erleben, wie die Gemeinschaft der Kinder zusammenfindet. Das Konzept der Wohngemeinschaft auf einem großen, aufgegebenen Bauernhof wird aus Sicht der Kinder vorgestellt, aber nicht bewertet. Das Buch ist auch ohne den ersten Band der Reihe (Bd. 1: BP/mp 25/348) zu empfehlen, macht aber mehr Spaß, wenn er auch gelesen wurde. – Weiterhin sehr zu empfehlen!
Angela Hagen
rezensiert für den Borromäusverein.
Zitronensaft und Ziegenköttel
Valentina Brüning ; mit Bildern von Maja Bohn
Tulipan Verlag (2025)
Bulettenbande
119 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9