Großer Zeh ins kalte Wasser
Jolandas Papa hat die Familie verlassen. Das ist sehr schlimm für Jolanda und ihre Geschwister. Und da ihre Mutter nicht mehr in Bayern bleiben will, zieht die Familie nach Hamburg, wo auch Omalona lebt. Ausgerechnet nach Hamburg und dann auch noch
auf ein Hausboot! Das Hausboot entpuppt sich als Schrottkahn, die Mitschüler in der neuen Schule hänseln Jolanda wegen ihres Dialekts und außerdem hat sie Heimweh nach Bayern und nach ihrem Papa. So langsam freundet sie sich mit ihrer Banknachbarin Polly an, lüftet das Geheimnis der nächtlichen Geräusche auf dem Hausboot und findet Hamburg, trotz ihrer Angst vor Wasser, nicht mehr ganz so schlimm. Mit einem neuen Anstrich sieht auch das Hausboot gut aus und bekommt natürlich auch einen Namen. Der hübsche Junge vom Hausboot nebenan macht auch einen sehr netten Eindruck. - Ein bezauberndes Buch von Jolanda und ihrer leicht chaotischen Familie. Lustig, warmherzig und ein bisschen nachdenklich. Zu empfehlen.
Pia Jäger
rezensiert für den Borromäusverein.
Großer Zeh ins kalte Wasser
Gabriella Engelmann
Magellan (2015)
Jolanda ahoi! ; [1]
153 S. : zahlr. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8