Daniel is different

Daniel leidet unter Zwangsstörungen, die ihn v.a. vor dem Zubettgehen zu zermürbenden, stundenlangen Ritualen zwingen. Er weiß nicht, dass sein quälendes Verhalten eine behandelbare Krankheit ist, hält sich für verrückt und versucht alles, um Daniel is different diese Tatsache vor seiner Umwelt zu verbergen. Trotz seiner Freundschaft zum beliebten Max spielt Daniel deshalb am liebsten die Rolle des verschlossenen Einzelgängers und ist vollauf damit beschäftigt, voller Panik auf die Anzeichen beginnender Tics zu warten, um sie besser überspielen zu können. Nur seine Mitschülerin Sara scheint genau zu wissen, wie er sich fühlt. Sie sucht seine Nähe, weil sie sich Hilfe bei der Suche nach ihrem verschwundenen Vater erhofft, und kann ihn schließlich davon überzeugen, dass seine Krankheit kein unabänderliches Schicksal ist. - Wesley King weiß ganz offensichtlich aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, den zermürbenden Kampf gegen Zwangsstörungen heimlich führen zu wollen. Das macht seinen Jugendroman trotz seiner ein wenig konstruiert wirkenden Struktur zu einer glaubwürdigen und absolut lesenswerten Geschichte über das Leben mit einer den Alltag sehr belastenden Erkrankung. (Übers.: Claudia Max)

Angelika Rockenbach

Angelika Rockenbach

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Daniel is different

Daniel is different

Wesley King
Magellan (2017)

302 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 851960
ISBN 978-3-7348-4710-3
9783734847103
ca. 17,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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