Salt and Timber
Untermalt von schönen, manchmal melancholisch anmutenden Landschaftsfotos der pazifischen Küste stellt die Autorin liebevoll ihre 15 Strickprojekte vor, die sie -gestrandet wegen Corona- aus Heimweh und Trennungsschmerz designt hat. Die Modelle (Mützen,
Socken, Handschuhe, Pullover, Tücher, Jacken und eine Decke) sind stilvoll präsentiert und verständlich angeleitet. Man erkennt schnell: die Autorin ist vom Fach und hat in dieses Buch viel Herzblut investiert. Die Wolle ist in Deutschland nicht erhältlich, sodass zu Alternativen gegriffen werden muss. Die Garnstärke und manche Techniken sind englischsprachig (Fingering, DK, magic loop, etc.). Einen Strickkurs oder Erklärung einzelner Techniken gibt es nicht - das Buch richtet sich an Fortgeschrittene und Strickerfahrene. Für kleinere Büchereien nur bei vorhandenem Interesse der Leserschaft geeignet, da die Modelle doch sehr speziell und zu mützen- und sockenlastig sind. Größeren Büchereien sei dieses schöne Strickbuch zur Ergänzung jedoch sehr empfohlen.
Dorothee Nüsgen
rezensiert für den Borromäusverein.
Salt and Timber
Lindsey Fowler ; Fotos: Kristen Hardesty ; Übersetzung: Katrin Akyol
frechverlag GmbH (2023)
157 Seiten : farbig
fest geb.