Das magische Pendel
Léa kennt es schon: eine neue Stadt, in der sie sich zurechtfinden muss. Weil ihre Mutter aus beruflichen Gründen oft umzieht, ist Léa schon weit herumgekommen, aber sie hat nirgends richtige Freunde gefunden. Das wird in Paris gleich zu Beginn
anders. Im Garten von Notre-Dame begegnet ihr ein seltsames Mädchen, von dem sie sich angezogen fühlt. Es stellt sich Léa als Alex vor, doch bevor sie sich richtig unterhalten können, muss Alex vor irgendjemandem fliehen und Léa bleibt mit einer magischen Feder und vielen Fragen zurück. Schon bald trifft sie jedoch Alex' Freunde, eine Bande von Straßenkindern, die sie in eine magische Parallelwelt der Stadt führen, in der es neben vielen Wundern auch große Gefahren gibt. Eine Gruppe von sogenannten Vogelfängern hat sich Alex geschnappt, um die Magie, deren Hüter die Kinder sind, an sich zu bringen. Und Léa muss sich entscheiden, ob sie ihren neuen Freunden beisteht. – Der erste Band einer neuen Serie bietet eine spannende Geschichte, die sich angenehm von Büchern mit ähnlicher Thematik abhebt. Die Figuren sind lebendig ausgestaltet, die Handlung ist originell und fesselt durch unvorhersehbare Wendungen und einen liebevoll ausgedachten Plot – gutes Lesefutter für Mädchen und Jungen!
Julia Heß
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Das magische Pendel
Kathrin Tordasi ; mit Vignetten von Heiko Hentschel
FISCHER Sauerländer (2024)
267 Seiten
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10