111 Mal sauguad essen in München
Die Gastroszene ist im permanenten Wandel, Lokale eröffnen und schließen wieder, Wirte wechseln oder verfolgen neue Konzepte. Die Autorin wagt eine aktuelle Bestandsaufnahme der Münchener Gastronomie nach dem Ende der Coronabeschränkungen. Sie
erfasst dabei ganz subjektiv nicht nur die großen Namen wie den Werneckhof von Sigi Schelling, Sternelokale wie das Mural oder Tian, sondern es geht ihr auch um die kleinen, originellen Orte wie das Caspar Plautz auf dem Viktualienmarkt oder die Zimtschneckenfabrik in Giesing. Jedes Lokal wird auf einer Doppelseite mit einem ganzseitigen Foto dargestellt. Auf Angaben zu den Öffnungszeiten verzichtet die Autorin bewusst, weil sich die derzeit schnell ändern können und empfiehlt die Homepage der Restaurants zu konsultieren. Die Texte sind keine Gastrokritik, sondern freundliche kleine Reportagen, die Lust aufs Ausprobieren machen sollen.
Marion Sedelmayer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
111 Mal sauguad essen in München
Evelyn Pschak von Rebay
emons: (2022)
230 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig), Karten
kt.