Die Gabe der Drachen
Paisley macht sich auf den Weg, ihren Bruder Dax in den nördlichen Gefilden zu finden und vor der dunklen Drachenhüterin zu beschützen. Doch diese ist ihr und ihren Freunden dicht auf den Fersen. Auch stellt sie eine große Gefahr für Paisley selber
dar. Wird es Paisley gelingen, ihren von den Sternen vorgezeigten Weg anzunehmen und ihren Bruder zu schützen? – Es ist sicherlich von Vorteil, den Auftakt (BP/mp 24/59) zu kennen, auch wenn die Autorin bemüht ist, die Leser/innen gut abzuholen, was ihr aber leider nicht wirklich gelingt. Die Handlung zieht sich eher so dahin beim Lesen, die Reise in die nördlichen Gefilde wird sehr ausführlich geschildert, aber mit Spannung wird gespart. Ein futuristisches London als Setting empfand ich als sehr nett, da sich viele Parallelen zum echten London auftun. Auch die Idee mit den Sternenkonstellationen, die einem den Lebensweg vorgeben sollen, ist interessant. Die Protagonistin Paisley erinnert mit ihrem rebellischen Geist etwas an Katniss Everdeen aus "Tribute von Panem". Der Cliffhanger zum Ende von Band 2 weckt das Interesse auf den dritten Band, der dann hoffentlich wieder spannender werden wird.
Alexandra Panradl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Die Gabe der Drachen
Annaliese Avery ; Illustrationen: Tobias Goldschalt ; aus dem Englischen übersetzt von Ulrike Köbele
Loewe (2024)
Nachtsilber ; Band 2
409 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10