Falling for Adelaide
Schon beim ersten Kennenlernen verspüren Adelaide und Julian von Lindenburg eine Anziehung. Umstände führen dazu, dass es für beide sinnvoll ist einander zu Fake-Daten. Doch das ist besonders für Adelaide riskant, denn Julian ist verlobt, wenn
auch gegen seinen Willen. Aus dieser scheinbar aussichtslosen Lage heraus geht die Geschichte ihren zunächst vorhersehbaren Gang und die Protagonisten entwickeln Gefühle füreinander. Gemeinsam decken sie einige Intrigen und Geheimnisse auf und es bildet sich immer mehr Spannung. Neben diesen für das Genre typischen Geschehnissen werden jedoch auch individuellere Probleme eingebracht. So spielen unter anderem Geschwisterbeziehungen, Adoption und psychische Gesundheit eine große Rolle. Dadurch wirken die Protagonisten nahbarer und ihre teils auch irrationalen Handlungen sind verständlich. Besonders schön ist das Setting, für das wie bereits im ersten Teil (BP/mp 26/391) der unabhängig voneinander lesbaren Reihe das Familienhotel Adelaides ausgewählt wurde. Dadurch trifft man auch liebgewonnene Charaktere wieder und bekommt direkt Lust, auch den Abschluss der Trilogie zu lesen.
Agnes Schmidtner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Falling for Adelaide
Alexandra Flint
Loewe INTENSE (2026)
Mont Lacroix ; [2]
474 Seiten
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 16