Erdmännchen in Gefahr
Peliko, der Postbote der Savanne, hat einen Brief für Tafitis Familie. Darin erfahren sie, dass Zula und Jabari gerne zu Besuch kommen möchten. Vor vielen Jahren, als der große Regen das Land überschwemmte, zog Ur-ur-ur-ur-ur-urpapa Thaba mit seiner
Familie weiter, weil es für zwei Familien auf dem Hügel zu eng wurde. Nun gibt es viel zu tun, um die Verwandtschaft artgerecht unterzubringen. Das Wiedersehen mit der großen Familie aus dem weit entfernten Hügel ist voller turbulenter Fröhlichkeit. Die Besucher sind mit den Gefahren, die in der Savanne lauern, nicht vertraut. Sie kennen weder die Gefahren aus der Luft noch vom Land und vom Wasser. Für Tafiti ist klar, er muss der angereisten Verwandtschaft seine Heimat zeigen. Sie entdecken Strauß und Elefanten und vermuten jedes Mal, dass es ein Löwe sei. Als sie dann tatsächlich dem Löwen Kong Kofis gegenüberstehen, denken sie sich nichts dabei, denn er ist kleiner als der Elefant und mit seinem Wuschelkopf auch recht niedlich. Unbefangen begegnen sie dem Löwen, der sich schon auf ein leckeres Mal freut. – In der 23. Fortsetzung erlebt das kleine und mutige Erdmännchen mit seinem besten Freund, dem Pinselohrschwein Pinsel, ein aufregendes Familientreffen. Farbige Zeichnungen begleiten die sechs kurzen Kapitel, die sich wunderbar zum Vorlesen eignen.
Manuela Hantschel
rezensiert für den Borromäusverein.
Erdmännchen in Gefahr
Julia Boehme ; illustriert von Julia Ginsbach
Loewe (2025)
Trafitis Welt ; Band 23
80 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6