Crushing souls
Fiona ist die verzogene Millionärstochter, die nur Party macht, und Duncan ist der Mann, der Fiona ihren Vater weggenommen hat. Beide sind also sehr unsympathisch, zumindest wenn man den jeweils anderen fragt. Erst nach und nach merken sie, dass es
Gründe für das jeweilige Verhalten gibt und zwischen ihnen doch eine nicht zu leugnende Anziehung knistert. Die Autorin schreckt hier auch vor ernsten Themen wie Trauer, Tod und Familie nicht zurück, was den Charakteren Tiefe verleiht und ihr Verhalten nachvollziehbar macht. So entsteht eine stimmige Liebesgeschichte, die auf guter Kommunikation und Empathie fußt. Besonders Duncan sticht aus der Masse an männlichen New-Adult-Protagonisten hervor, indem er einfühlsam, ruhig und introvertiert ist, Charaktereigenschaften, die in seinem Beruf als Rennfahrer nicht unbedingt von Vorteil sind. Dies wird allerdings auch thematisiert, da die Formel 1 viel Raum im Buch einnimmt und für eine ansprechende Rahmenhandlung sorgt. Insgesamt lässt sich das Buch also sehr empfehlen.
Agnes Schmidtner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Crushing souls
Carolin Wahl
Loewe INTENSE (2025)
Driven dreams ; [1]
440 Seiten
kt.