Colliding hopes
In guten wie in schlechten Zeiten – das haben sich Prinzessin Aurora und Adrian bei der spontanen Hochzeit versprochen. Aber dass die schlechten Zeiten so schnell kommen, das hätte wohl keiner der beiden erwartet. Statt direkt wieder die Scheidung
einzureichen, entscheidet sich Aurora nach einem Rennunfall Adrians, bei ihm zu bleiben, obwohl das auch in ihr alte Wunden wieder aufreißt. So muss sie sich wieder mit der Formel 1 und ihren Gefahren auseinandersetzen – eine Welt, die sie eigentlich schon lange hinter sich gelassen hat. – Die Autorin nimmt sich in diesem Band ausführlich Zeit, die Hintergrundgeschichten der Charaktere zu erzählen, was ihnen Tiefe schenkt und ihr Verhalten für die Lesenden nachvollziehbar macht. Gemischt mit einer Portion Humor, der die schweren Themen kontrastiert, entsteht so eine ansprechende Liebesgeschichte, die stimmig an den ersten Band („Crushing Souls“: BP/mp 26/117) anknüpft, auch wenn andere Charaktere im Zentrum der Handlung stehen. Aus diesem Grund ist es jedoch zu empfehlen, die Erscheinungsreihenfolge der Bände beim Lesen einzuhalten. Für eine Zielgruppe junger Erwachsener ist das Buch sehr zu empfehlen.
Agnes Schmidtner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Colliding hopes
Carolin Wahl
Loewe INTENSE (2026)
Driven dreams ; [2]
470 Seiten : Illustrationen
kt.