Wald der Träume

Ein Mädchen mit roten Stiefeln läuft in Begleitung ihres Hundes durch den bereits dämmrigen Wald. Bevor es richtig dunkel wird, entdecken die beiden verschiedene Waldtiere, die sich für die Nacht zurechtmachen. Wie eine Nachtwächterin spricht Wald der Träume das Mädchen die Tiere an: „Auf nach Hause .... Große Pfote. Beerenkauer. Honigklauer. Schatten kommen, es wird grau. Stapf` zurück in deinen Bau.“ Jedem Tier, das vom Mädchen aufgefordert wird, sich für den Schlaf zu betten, wird eine Doppelseite gewidmet: eine ganzseitige Illustration des Tieres in seinem Lebensraum und Text, eingebettet in ein Bild, welches das Tier ausschließlich abbildet. Das Mädchen gibt allen Tieren eigene Namen: „Elch-Samtweichnase“ oder „Reh-Zartes Hüfchen“. Mit der Zeit beginnt es im Wald sogar zu schneien, und als das Kind zu Hause ankommt, ändert sich die Perspektive. Der Vater spricht und empfängt seine Tochter mit den Worten: „Auf nach Hause, Stiefelchen. Wegbereiter, Tierbegleiter ...“ Die immer gleiche Struktur sorgt für einen Wohlfühlmoment beim Lesen, für einen roten Faden zum Memorieren der Texte. – Schöne Gute-Nacht-Geschichte, gerne empfohlen.

Anja Kuypers

Anja Kuypers

rezensiert für den Borromäusverein.

Wald der Träume

Wald der Träume

von Karen Jameson ; Illustrationen von Marc Boutavant ; aus dem Englischen von Kathrin Köller
Edition Michael Fischer (2021)

[32] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 607827
ISBN 978-3-7459-0661-5
9783745906615
ca. 13,99 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 5
Systematik: KK
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