Yiayia

Trotz der Beliebtheit der griechischen Küche weiß hierzulande kaum jemand etwas über die Breite und Vielfalt der Gerichte, die man in den Küchen der 6.000 griechischen Inseln und des Festlands findet. Die Autorin Anastasia Miari will das ändern Yiayia und lässt ihre Leser:innen in das kulinarische und kulturelle Erbe der zahlreichen griechischen Großmütter (Yiayias) eintauchen, die sie für ihr Werk besuchte. Es enthält deren Lebensgeschichten und Erfahrungen in Form von Anekdoten und köstlichen, regionalen Rezepten. Dabei zeichnet Miari eine kulinarische Landkarte, auf der sie ihre Leser:innen die Aromen Italiens auf Korfu schmecken lässt, die herzhaften Gerichte des Festlands erkundet und die leichten, säurehaltigen sowie frischen Sommergerichte der Kykladischen und Ägäischen Inseln einfließen lässt. Die Rezepte sind einfach, bodenständig und deren Zubereitung gut verständlich beschrieben. Auf faszinierende Weise entschleunigt das Kochen der Gerichte und bereitet genau so viel Freude, wie das Essen selbst. Übrigens: Auf Grund der Tatsache, dass Yiayias in Griechenland nur sonntags Fleisch essen, enthält das Buch überwiegend vegetarische und vegane Rezepte, die den Sommer in die eigenen vier Wände tragen. - Allen Büchereien gerne empfohlen.

Elisa Trinks

Elisa Trinks

rezensiert für den Borromäusverein.

Yiayia

Yiayia

Anastasia Miari ; aus dem Englischen übertragen von Verena Thiard-Laforet
Edition Michael Fischer (2023)

255 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.

MedienNr.: 615831
ISBN 978-3-7459-1753-6
9783745917536
ca. 33,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Pr
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