Geschichten aus dem Muckligwald
„Im Norden Englands, gut versteckt, inmitten viel Natur; da schlummert sanft ein schöner Wald. Dorthin führt unsre Spur.“ Wenn Oma zu Besuch kommt, gibt es Geschichten. Das wissen die Kinder, die sie ungeduldig erwarten, denn: Oma ist ein „lebend
Buch“. „Pam kuschelt sich ins warme Bett. ‚Erzählst du mir noch was?‘ Die Oma streichelt sanft Pams Kopf. ‚Nah sicher mach ich das!‘“ Und schon geht es in den Wald, in dem Feen, Kobolde und Nymphen tanzen und sie auf Neville, den kleinen Wicht, Frosch, Libelle und ein Drachenpaar treffen. In den nächsten vier Geschichten geht es um Magie im Wald, um das Geheimnis einer Villa, die Lady Pflaumenbaum an einen reichen Herrn verkauft, um einen Gartenbesitzer, der gegen einen Maulwurf kämpft, und um Kevin Kelpie und ein Dornenbusch-Ballfest. – Die humorvoll in Reimform erzählten Geschichten tauchen in die Schönheit und die Magie der Natur und in die Geborgenheit des Erzählens ein. Leicht illustriert dazu werden sie zu einem Vergnügen für Kinder ab fünf. Am Ende, wenn Oma sich verabschiedet, heißt es: „Ganz traurig sind sie und doch froh. Die Märchen sind Begleiter. Und bis die Oma wiederkommt, erzählen sie selbst weiter.“
Christiane Raeder
rezensiert für den Borromäusverein.
Geschichten aus dem Muckligwald
Vicky Cowie ; aus dem Englischen übertragen von Kathrin Köller ; mit Illustrationen von Charlie Mackesy
Edition Michael Fischer (2025)
191 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4