Das Beste im Leben ist umsonst
Es ist ein besonderes Verhältnis, das Paten und die ihnen Anvertrauten verbindet - und es spiegelt sich wider in den in diesem Buch gesammelten, sehr unterschiedlichen Briefen, die von dieser Beziehung erzählen, manchmal sehr persönlich wie bei
Br. P. Terwitte, manchmal eher wie ein spirituelles Vermächtnis wie bei Sr. J. Schmidt. Teilweise taucht man förmlich in die Familien des Erzählenden und des Adressaten ein wie bei H. Scherf, einige Prominente nennen dagegen nicht einmal den Vornamen ihres Patenkindes. Immer jedoch spricht aus den Texten viel von der Persönlichkeit des Schreibenden, von seiner Lebenseinstellung und Motivation für die ganz besondere Lebensgestaltung sowie das Bedürfnis, davon zumindest dem Patenkind etwas mitzuteilen. Der Leser wird in den unterschiedlich langen 22 Briefen, unter die auch der bekannte Brief von D. Bonhoeffer an sein Patenkind aufgenommen wurde, allerdings keiner von R. Zollitsch (obwohl der vorne auf dem Cover angekündigt ist), Beispiele gelebten Christseins entdecken. - Breit einsetzbar und sehr zu empfehlen!
Susanne Elsner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Das Beste im Leben ist umsonst
Nina Ruge (Hg.) ...
Benno (2010)
128 S. : Ill. (farb.)
fest geb.