Mission Spielstraße
Die 7-jährige Fia zieht mit ihrer Familie vom Dorf nach Köln. Erst findet sie es doof. Doch schnell lebt sie sich ein und findet neue Freunde: zusammen sind sie die Herzensbande: Fia, Gluck, ihre Henne, Mona, deren Mutter Feuerwehrfrau ist, Pippo,
seine Mutter ist Detektivin, Hanna und ihr Bruder Ben, die zwei Väter haben. Gemeinsam erleben sie viele Abenteuer und helfen, wo sie nur können. Sie retten Vogelbabys, befreien Tante Frida aus den Händen der Waldpiraten, malen den Regenbogen neu an und verhelfen ihrer Lehrerin zu einem Rendezvous. Fia und ihre Freunde haben ihr Herz auf dem rechten Fleck. Mit viel Empathie versuchen sie ihren Mitmenschen zu helfen. Sie haben einen Blick dafür, wo ihre Hilfe gebraucht wird. Geht es Fia schlecht, dann besucht sie ihr verstorbener Opa. Er kommt mit dem Schrank-Aufzug aus dem Himmel zu ihr, tröstet sie und gibt ihr Ratschläge. Dass Hanna Trisomie 21 hat, spielt für die Kinder keine Rolle. Sie wird als vollwertiges Mitglied der Bande akzeptiert und respektiert. Hier wird Inklusion und Diversität als selbstverständlich angesehen. Die Zeichnungen von Anne Grobe geben die Gefühle der Kinder und die Handlung sehr authentisch wieder. – Das Vorlesebuch kann allen Beständen empfohlen werden.
Angela Hagen
rezensiert für den Borromäusverein.
Mission Spielstraße
erzählt von Fia ; aufgeschrieben von Christian Wunderlich ; mit Bildern von Anne Grobe
Verlag Friedrich Oetinger (2025)
Fia & die Herzensbande ; 1
120 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5