Ein Kind ist ein ganzes Leben
Arthur ist tot. Er durfte nur 34 Tage leben. Seine Mutter Mathilda droht, an diesem Verlust zu zerbrechen. Wohlmeinende, aufmunternde Rat- und Vorschläge lassen sie nur noch weiter in ihrer Traurigkeit versinken. Darüber zerbricht die Beziehung zu
Jan, Arthurs Vater. Mathilda stürzt sich in ihre Arbeit als Schauspielerin und funktioniert nach außen, während der Schmerz sie innerlich auffrisst. Als sie alles hinter sich lässt und eine einsame Reise ins Gebirge unternimmt, fasst sie in der kargen, stillen Landschaft den Entschluss, leben zu wollen. – Der Debütroman der Schauspielerin Pina Kühr begleitet die verwaiste Mutter über zwei Jahre auf ihrem schweren Weg zurück ins Leben. Die klare Sprache und der ruhige, tröstende Ton treffen die Leser:innen ins Herz und geben Hoffnung. Überall gerne empfohlen.
Barbara Dorn
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein Kind ist ein ganzes Leben
Pina Kühr
März (2025)
326 Seiten
fest geb.