Maus sei Dank - 1
Auf dem Weg zur Arbeit fallen Komiya Bonbons zu Boden, die eine Maus vor dem Verhungern retten. Aus Dankbarkeit begleitet Maus Nezu die junge Frau und will ihr einen Wunsch erfüllen. Da Komiya von sozialen Ängsten geplagt wird, möchte sie diese
überwinden. Eine Nachbarin, deren Fernseher immer viel zu laut ist, ist die erste Bewährungsprobe für Maus Nezu. Nezu kann die Nachbarin in die Wohnung locken, wo diese erkennt, dass ihr Fernseher durch die Wände schallt. Durch diese Initiative nehmen die jungen Frauen Kontakt auf und ihre Beziehung kann sich entwickeln. Dagegen sind die Machenschaften der Kollegen:innen im Büro vielschichtiger. Kollege Makese gibt vor, ebenfalls schüchtern zu sein, um Komiya auszunutzen. Eine Kollegin, die sich in den attraktiven Makase verguckt hat, versucht, die junge Frau für ihre Ziele einzuspannen. Junge Leser:innen, die nicht souverän über den Intrigen eines Büroalltages stehen, werden sich wiedererkennen.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Maus sei Dank - 1
Hamasaki ; aus dem Japanischen von Antje Bockel
Egmont Manga (2024)
Maus sei Dank ; 1
163 Seiten
kt.