A wie Arschbombe

Von R wie „regelrecht riskant“ zu S wie „Seiltänzerin“. Von aberwitzigen urkomischen Alliterationen zu skurrilen dafür aber gendergerechten Berufsbezeichnungen, dieses ABC für freche Kinder führt seine Leser:innen durch spaßige Entdeckungen. A wie Arschbombe Eine reine Schatzkiste für Sprachliebhaber. Jede Seite ist einzeln gestaltet und besitzt ihre eigene ästhetische Einheit. Die T Seite zum Beispiel ist fast wie ein Comic mit Sprechblasen aufgebaut. Oben rechts verabschieden sich zwei, der eine mit „tschüssikowski“ und die andere mit „tschö“. Während mittig ein kleiner Junge „Tante Trude“ ruft, schaut die verliebte „Tussi“ den „Tollpatsch“ mit „Toupet“ an. Was für ein „Techtelmechtel“! – Es wird mit den Wörtern gespielt, ausprobiert und jongliert, jenseits von anständigem Niveau oder Grammatik. Wortlaute gehören genauso gut wie Adverbien, Adjektive oder Nomen ins ABC: „BFF, Couch-Potato, Digga, eee, megamotzig“ sind dort auch zu finden. Und das macht Spaß!

Elsa Namy

Elsa Namy

rezensiert für den Borromäusverein.

A wie Arschbombe

A wie Arschbombe

Manuela Olten
Rotfuchs (2024)

[40] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 619688
ISBN 978-3-7571-0010-0
9783757100100
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 3
Systematik: KK
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