A wie Arschbombe
Von R wie „regelrecht riskant“ zu S wie „Seiltänzerin“. Von aberwitzigen urkomischen Alliterationen zu skurrilen dafür aber gendergerechten Berufsbezeichnungen, dieses ABC für freche Kinder führt seine Leser:innen durch spaßige Entdeckungen.
Eine reine Schatzkiste für Sprachliebhaber. Jede Seite ist einzeln gestaltet und besitzt ihre eigene ästhetische Einheit. Die T Seite zum Beispiel ist fast wie ein Comic mit Sprechblasen aufgebaut. Oben rechts verabschieden sich zwei, der eine mit „tschüssikowski“ und die andere mit „tschö“. Während mittig ein kleiner Junge „Tante Trude“ ruft, schaut die verliebte „Tussi“ den „Tollpatsch“ mit „Toupet“ an. Was für ein „Techtelmechtel“! – Es wird mit den Wörtern gespielt, ausprobiert und jongliert, jenseits von anständigem Niveau oder Grammatik. Wortlaute gehören genauso gut wie Adverbien, Adjektive oder Nomen ins ABC: „BFF, Couch-Potato, Digga, eee, megamotzig“ sind dort auch zu finden. Und das macht Spaß!
Elsa Namy
rezensiert für den Borromäusverein.
A wie Arschbombe
Manuela Olten
Rotfuchs (2024)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3