Max liebt Frida

An Silvester beginnt Ida in ihr Tagebuch zu schreiben. Natürlich hat sie einen Vorsatz für das neue Jahr: "Lieber sterben als weiterhin ungeküsst bleiben." Sie ist unsterblich in den Mädchenschwarm Max verliebt, bei dem sie sich jedoch keinerlei Max liebt Frida Chancen ausrechnet und dem sie dennoch versucht näherzukommen. Ihre Freundin Frida hat ebenfalls noch nie von einem Jungen einen Kuss bekommen und beide wetteifern nun darum, wer bis zum Ende des Schuljahres als erste geküsst wird. In Frage kommen Leo, richtig süß aber etwas zu klein, Philippe mit wunderschönen Augen, aber einem ekligen Flaum auf der Oberlippe und Paul, der nett aber computersüchtig ist. Und dann wird Frida die Freundin von Max. Ida ist am Boden zerstört. Als Frida befürchtet, dass ihr Max nicht treu ist, bittet sie Ida, ihn für sie auf die Probe zu stellen - und bei Ida fahren die Gefühle Achterbahn! - In fliederfarbener Schrift auf weißem Grund, unterbrochen durch Denk- und Sprechblasen, kommt das Buch wie ein echtes Tagebuch daher. Auch inhaltlich plätschert es dort so fröhlich und erfrischend vor sich hin, wie das wahre Leben: teilweise dramatisch, teilweise belanglos. Mädchen der angesprochenen Altersklasse werden sich ohne Schwierigkeiten in dem Text wiederfinden und die Geschichte über Freundschaft, Liebe und den ganz normalen Alltag mit Freude lesen.

Gabriele Güterbock-Rottkord

Gabriele Güterbock-Rottkord

rezensiert für den Borromäusverein.

Max liebt Frida

Max liebt Frida

Charlotte Habersack
Ars.-Ed. (2011)

187 S.
fest geb.

MedienNr.: 568466
ISBN 978-3-7607-4053-9
9783760740539
ca. 9,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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