Rätsel des purpurnen Ozeans
Die Fortsetzung des futuristischen Weltall-Abenteuers auf Erde 13 knüpft an die Ereignisse des ersten Bandes (BP/mp 26/637) an. Seit fünf Tagen sind Oscar, Levi, Gwendolin und die Wissenschaftler nach einer Notlandung auf Erde 13 gestrandet. Die
Mission, einen geeigneten Ort für die Besiedlung durch die Menschen zu finden, muss zunächst warten: Nahrung und Wasser sind dringend nötig. Gleichzeitig suchen sie nach der Fähre und weiteren Mitgliedern der Bordcrew. Zu fünft erkunden sie die Inseln im purpurnen Ozean – stets begleitet von Koaru, ihrem „neuen“ Haustier. Sie schwimmen über Seetangbahnen und durch Strömungskanäle, begegnen einem Meerriesen und entdecken faszinierende Wesen wie Luftballonfische, Quappenzüngler und Gurkenquallen. Über Funk erreicht sie Radeks Hilferuf von der anderen Seite des Ozeans, denn Wandas Zustand ist besorgniserregend. Gwen und Levi wagen sich mit einem speziellen Floß auf eine gefährliche Rettungsaktion, die für alle glücklich ausgeht. Als sie wenig später mit einem Shuttle zur Heimat-Fähre gebracht werden, ist das Rätsel um das leuchtende Ikosaeder sowie die verschlüsselten Daten ungelöst. Gibt es tatsächlich intelligentes Leben auf Erde 13? Und ist Gwens Mama Teil des geheimnisvollen Omikronprojektes? – Das fesselnde Science-Fiction-Abenteuer, das von Spannung, Geheimnissen und fantastischen Lebewesen geprägt ist, geht weiter. Schwarz-Weiß-Zeichnungen zu Beginn der 20 Kapitel und im Innenteil sowie farbige Vorsatzpapiere mit ausgewählten Wesen machen die fremde Welt von Erde 13 lebendig. Weitere Bände werden folgen.
Manuela Hantschel
rezensiert für den Borromäusverein.
Rätsel des purpurnen Ozeans
Andreas Langer ; mit Illustrationen von Alina Brost
ueberreuter (2026)
Erde 13 ; 2
248 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10