Die Nacht der Königinnen
Alixandra genießt das freie, unbeschwerte Leben auf der Burg ihres Vaters, des Grafen Grimhold. Sie liebt das Reiten, Jagen, Bogenschießen und die Spiele mit ihren jüngeren Geschwistern. Die Idylle findet ein jähes Ende, als Alixandra aufgefordert
wird, an den Königshof zu kommen. Der bei den Untertanen unbeliebte junge Regent möchte unter den heiratsfähigen Töchtern adeliger Abstammung seine Braut erwählen. Widerwillig macht sich Alixandra auf den Weg und ahnt nichts Gutes, doch was sie schließlich am Hofe erwartet, übertrifft alle Befürchtungen. Der König treibt mit seinen Gästen ein perfides Spiel, doch nicht alle sind bereit, darauf einzugehen. Magische Kräfte kommen auf beiden Seiten zum Einsatz und sorgen für überraschende Wendungen. - Es ist ein spannender Roman über eine mutige, selbstbewusste junge Frau, die ihr Schicksal in die Hand nimmt, sich nicht unterkriegen lässt, die für ihre Überzeugungen einsteht und für ihre Freiheit kämpft. Eine durchaus empfehlenswerte Lektüre.
Gertrud Plennert
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Nacht der Königinnen
Christian Handel
ueberreuter (2024)
382 Seiten
fest geb.