Das Gästezimmer
Seit über fünf Jahren hält er Rachel, wie er sie nennt, in einem Schuppen gefangen. Er, Aiden, Witwer, angesehener Bürger der Stadt und liebevoller Vater einer Tochter. Niemand, außer Rachel, ahnt, dass Aiden ein Monster und Mörder ist. Als er
mit seiner Tochter umziehen muss, fleht Rachel ihn an, sie mitzunehmen. Seiner Tochter erzählt er, sie sei die Freundin eines Bekannten, brauche Hilfe und wohne vorübergehend im Gästezimmer. Die Mahlzeiten darf sie mit ihm und seiner Tochter Cecilia einnehmen, doch ein falsches Wort bedeutet ihr Todesurteil. Rachel hofft, dass sie es schafft, irgendwann zu fliehen. Doch dann taucht die junge Barbesitzerin Emily auf und Rachel ahnt, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Ein spannender, bedrückender Psychothriller, sehr zu empfehlen.
Pia Jäger
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Gästezimmer
Clémence Michallon ; Deutsch von Urban Hofstetter
blanvalet (2023)
445 Seiten
kt.