Heimatsommer
Als Jean-Claude nach vielen Jahren, in denen er als Koch überall in der Welt gearbeitet hat, in sein Heimatdorf Goldberg zurückkehrt, wird gerade Helene, die langjährige Freundin seiner Mutter, beerdigt. Auch die Winzergemeinschaft scheint auseinanderzubrechen.
Doch gemeinsam mit Helenes Tochter Fleur und seiner Schwester Eleonore, die mittlerweile Landrätin ist, wird ein Konzept entwickelt, um die Goldberger Winzergenossenschaft in die Zukunft zu führen: das Rebenbeben. Beherzt übernimmt Jean-Claude das Amt des Kellermeisters und verliebt sich in Fleur. – Der Roman beginnt gemächlich, führt nach und nach in die Dorfgemeinschaft ein und blickt zurück auf die Freundschaft von Helene und Jean-Claudes Mutter Agnes in der Vergangenheit. Nach und nach greift alles ineinander und entwickelt sich zu einem entspannten Sommer-Roman mit Winzer-Wissen und bereichernden Zukunftsideen.
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Heimatsommer
Petra Durst-Benning
blanvalet (2026)
445 Seiten
kt.