Schwerter des Zorns
Nachdem seine ganze Familie vom Kaiser ermordet worden war, nachdem man seinem Vater eine Verschwörung gegen den Thron vorgeworfen hat, verbirgt sich Marcus Valerius Aquila unter falschem Namen als Zenturio in einer Kohorte im Norden Britanniens.
Zunächst scheint er in Sicherheit zu sein, denn der neue Präfekt Scaurus verspricht, ihn zu schützen, wenn er dem Gott Mitras huldigt, doch die Dinge ändern sich, als immer mehr neue Soldaten in die Einheit kommen - außerdem hat sich der grausame Präfekt Furius an seine Fersen geheftet und seine Spione ausgesandt. Doch als die Barbaren den Hadrianswall überwinden, ändert sich alles. - Anthony Riches ist gelernter Militärhistoriker, weshalb sein Buch durch detaillierte Kenntnisse der römischen Militärmacht besticht. Leider steht dieser wissenschaftlichen Genauigkeit eine sehr klischierte Zeichnung der Figuren gegenüber, die sich weitgehend in Helden und Bösewichter aufteilen. Die Handlung ist zudem etwas kompliziert angelegt, was aber kein Problem darstellen würde, wenn der Leser die wichtigsten der vielen Soldaten, Präfekte und Zenturien, die das Buch bevölkern, in einer Übersicht nachschlagen könnte. (Übers.: Wolfgang Thon)
Walter Brunhuber
rezensiert für den Borromäusverein.
Schwerter des Zorns
Anthony Riches
Penhaligon (2016)
478 S.
kt.