Einhand zu zweit
Susanne Huber-Curphey und ihr Mann Tony unternahmen von 2007 bis 2012 eine einzigartige Weltumsegelung. Sie umsegelten die Welt nicht nur von West nach Ost - also entgegen der üblichen Passatwind-Route -, sondern auch in getrennten Booten auf parallelem
Kurs. Beide waren schon früh zum Einhandsegeln gekommen und haben sich bei einem Törn in Neuseeland kennengelernt. Doch trotz einer baldigen Heirat und einigen gemeinsamen Törns stellten sie fest, dass sie das Einhandsegeln nicht lassen konnten. Mit ihren Booten So Long und Galenaia segelten sie in mehreren Etappen fernab der üblichen Routen rund um die Welt und erlebten dabei spannende Abenteuer. Durch ihre Parallel-Kurse gelang es Susanne dabei, ihren Mann aus Seenot zu retten. Sie schleppte ihn über 650 Seemeilen bei schwerer See in den sicheren Hafen von Nelson, Neuseeland. Dafür wurde ihr die "Rod Stephens Trophy für hervorragende Seemannschaft" verliehen. - Eine beeindruckende Geschichte.
Stefanie Simon
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Einhand zu zweit
Susanne Huber-Curphey
Delius Klasing (2013)
233, [16] S. : Ill. (farb.), Kt.
fest geb.