Asterix in Lusitanien
Einmal mehr taucht ein hilfesuchender Fremder im gallischen Dorf auf. In dem von den Römern besetzten Lusitanien westlich von Hispanien wird Saucenlieferant Schãoprozes fälschlicherweise beschuldigt, Cäsars Speisen vergiftet zu haben. Um ihn zu
entlasten, reisen Asterix und Obelix in das spätere Portugal, wo man sich vor der Entdeckung durch die Römer bald verkleiden muss. Obelix gefällt dieser Umstand ebenso wenig wie das Nationalgericht Kabeljau. Autor Fabcaro verlässt sich von den verprügelten Piraten bis zu Intrigen von Emporkömmlingen und machtgierigen Präfekten auf bewährte Storyelemente. Mit der portugiesischen Melancholie nimmt er wieder nationale Stereotypen aufs Korn. Die bewährte Story reichern er und Zeichner Didier Conrad mit vielen gelungenen Gags und Anspielungen auf Gegenwart und Historie an wie etwa beim finalen Kampf ein Zitat von Eugene Delacroix‘ berühmtem Gemälde über den Sturm auf die Bastille eingebaut wird. Für alle Bestände.
Gregor Ries
rezensiert für den Borromäusverein.
Asterix in Lusitanien
Text von Fabcaro ; Zeichnungen von Didier Conrad ; Übersetzung aus dem Französischen: Klaus Jöken
Egmont Comic Collection (2025)
Asterix ; 41
48 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8