heimkehren und neu anfangen
Mitsuomi, 25 Jahre alt, fühlt sich als Versager und Außenseiter. Er ist in sein Heimatdorf zurückgekehrt, weil er wieder einmal seine Arbeit verloren hat. Das Verhältnis zu seinen Eltern ist voller Spannungen, da er sich als Findelkind von ihnen
nicht akzeptiert fühlt. In dieser Situation trifft er Yamato, der seinem Opa im Gemüseladen hilft und den Haushalt macht. Als der Opa ins Krankenhaus muss, springt Mitsuomi für ihn ein. Durch diese gemeinsame Arbeit fühlt Mitsuomi sich immer mehr zu Yamato hingezogen, wagt es jedoch nicht, diesem seine Gefühle zu offenbaren. Diese One Shot-Story um die beiden sympathischen Charaktere lässt die Leser/-innen die ruhige Entwicklung entspannt verfolgen. Auch die einfachen, dennoch ausdrucksstarken Zeichnungen unterstützen die Wohlfühlatmosphäre. Eine angenehme Coming-out-Geschichte, bei Nachfrage zu empfehlen.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
heimkehren und neu anfangen
Cocomi ; aus dem Japanischen von Melanie Schmitz
Egmont Manga (2021)
[unpaginiert]
kt.