Coelacanth - 1
Auf einer japanischen Highschool wird ein Mathematiklehrer ermordet. Die Schülerin Satomi Hisano wirkt während ihrer Zeugenaussage ungewöhnlich unbeteiligt, während der Schüler Kohara Kentaro dazu angeregt wird, auf eigene Faust zu ermitteln.
Beide Jugendliche sind auf geheimnisvolle Weise mit dem Mord verbunden. Das Mädchen war überlebendes Opfer eines Doppelselbstmordes, der vor zehn Jahren stattfand. Der Vater des Jungen hat als Fotograf Bilder dieser Tat veröffentlicht. Und ein Foto des damaligen Geschehens findet Kohara unter den Sachen des Ermordeten. Dann taucht der Junge auf, dessen Eltern vor zehn Jahren getötet wurden. Zwischen diesen Protagonisten entwickelt sich ein spannungsreiches Dreiecksverhältnis. Die Story wirkt oft düster, gelegentlich brutal. Die Sprache ist meist recht rüde. Die Gefühle werden durch treffende Porträtzeichnungen gut gespiegelt. Der geschickte Cliffhanger motiviert zum Lesen des abschließenden Bandes. Für ausgebaute Comicbestände.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Coelacanth - 1
Kayoko Shimotsuki
Egmont Manga & Anime (2012)
Coelacanth ; 1
171 S. : überw. Ill.
kt.